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	<title>G.i.A. - Gehe ins Ausland!</title>
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		<title>&#8220;Einpacken und ab nach Norwegen!&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 09:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tatjana Galitskaja</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Dauer des Aufenthaltes und Motivation
Das Sommersemester in Molde beginnt schon am 10. Januar. Die Anreise bis Mitte Januar ist aber ausreichend, da die erste Woche aus einigen wenigen Einführungsveranstaltungen besteht, die nicht zwingend notwendig sind. Die letzten Klausuren finden Ende Mai statt, so dass die verpasste Februar- Klausurphase in Kiel dann im Juli nachgeholt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="/wordpress/wp-content/uploads/NRW1.jpg" alt="" width="298" height="223" />1. Dauer des Aufenthaltes und Motivation</strong><br />
Das Sommersemester in Molde beginnt schon am 10. Januar. Die Anreise bis Mitte Januar ist aber ausreichend, da die erste Woche aus einigen wenigen Einführungsveranstaltungen besteht, die nicht zwingend notwendig sind. Die letzten Klausuren finden Ende Mai statt, so dass die verpasste Februar- Klausurphase in Kiel dann im Juli nachgeholt werden kann. Das Molde University College ist eine Universität, die auf Logistik spezialisiert ist. Dieser Umstand war für mich persönlich entscheidend, da Kiel im Masterprogramm keinen Logistikschwerpunkt anbietet. Der zweite wichtige Aspekt war die Möglichkeit auf Englisch studieren zu können. Die meisten Norweger haben sehr gute Englischkenntnisse und viele Vorlesungen werden in englischer Sprache abgehalten. Im Nachhinein konnte ich nicht nur meine Sprachkenntnisse verbessern, sondern lernte auch die anglo-amerikanische Struktur und Vorgehensweise des wissenschaftlichen Arbeitens. Eine weitere Motivation war auchsicherlich die Möglichkeit die unglaubliche Natur in Norwegen zu erleben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2. Vorbereitung, Unterstützung &amp; Betreuung in Kiel und Molde</strong><br />
Die Vorbereitung und Bewerbung verliefen Dank Herrn Gulev, Frau Boudin und Frau Galitskaja völlig problemlos (An dieser Stelle also nochmals vielen Dank). Das Verfahren war unkompliziert und die Bestätigung aus Molde kam zügig. Schon vor meiner Ankunft konnten die wichtigsten Angelegenheiten mit dem International Office in Molde geklärt werden. Alle Fragen wurden schnell beantwortet und man fühlte sich persönlich betreut. Auf Wunsch wurden die Studenten vom „Lufthavn“ abgeholt und der Zimmerschlüssel direkt übergeben.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Tag nach der Ankunft wurden der Studentenausweis, die EDV-Codes und ein kleines Geschenk verteilt und schon war man ordentlicher, norwegischer Student. Da die Hochschule in Molde relativ klein ist, kann man sich auf gute Organisation und auf freundliche Ansprechpartner freuen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>3. Reise, Ankunft &amp; Veranstaltungen</strong><br />
Die Reise mit dem Auto von Hamburg nach Molde im Winter war etwas beschwerlich. Von Kiel nach Oslo bietet sich die Color Line Fähre an, die 22 Stunden unterwegs ist. Hier ist es wichtig einen günstigen Tarif oder ein Special zu ergattern, so dass die Überfahrt bezahlbar ist. Der Weg von Oslo nach Molde (500 km) kann im Winter auch schon mal zehn Stunden dauern, da man meistens auf einer Art Eispiste unterwegs ist und die Autobahn kurz nach Oslo aufhört. Belohnt wird man auf dieser Route mit wunderschönen Bergen, Felsen, Seen und Fjorden. Das Auto mitzunehmen lohnt sich in der relativ strukturschwachen Gegend um Molde schon. Angenehmer ist die Reise aber (im Winter) mit dem Flugzeug. Der Lufthavn Årø ist nur zehn Auto- oder Bus-Minuten von Molde entfernt. SAS und Norwegian fliegen von Hamburg über Oslo für ca. 200€ nach Molde. Die Ankunft der ERASMUS Studenten wird von anderen Internationalen Studenten organisiert und beginnt mit einer kleinen Stadtführung und einigen Tagesausflügen. Die ERASMUS Gruppe organisiert auch im Laufe des Semesters immer wieder Ausflüge und andere Aktivitäten.<br />
<strong><br />
4. Wohnsituation, Infrastruktur &amp; die Stadt Molde</strong><br />
Auf Wunsch wird dem ERASMUS Studenten ein Zimmer in einem der Studentenwohnheime zugeteilt. Das Wohnheim am Fabrikkvegen liegt im Zentrum von Molde und ist vom Standard mit den Kieler Wohnheimen zu vergleichen. Hier wohnen die internationalen Studenten und demensprechen finden auch die meisten Partys statt. Man sollte ein geselliger Mensch sein, denn in den Sechser-WG’s ist immer irgendwas los. Es wird gemeinsam gekocht, getrunken und gesungen. Trotzdem findet man Ruhe und Schlaf, da meistens Rücksicht genommen wird und die Studenten ähnliche Vorlesungszeiten oder Klausurphasen haben. Das Wohnheim ist weder auf dem neuesten Stand noch sonderlich schön, aber dafür mit 350€ im Monat doch recht teuer. Trotzdem sollte man auf jeden Fall im Fabrikkvegen wohnen. Die Stimmung ist –kurz gesagt- einfach sehr gut. Die meisten Studenten kommen aus Frankreich, Österreich und Spanien. Afrikaner waren ebenso vertreten wie Studenten aus Übersee. Die Infrastruktur ist, bis auf den nahen Flughafen, nicht optimal. Ein Auto ist empfehlenswert aber nicht notwendig. Es fahren Busse und Fahrräder sind in den Sommermonaten die beste Wahl. Fahrräder können Monatsweise im Wohnheim gemietet werden. Im Winter ist das Fahrradfahren durch Eis und Schnee leider fast unmöglich.</p>
<p style="text-align: justify;">Molde ist eine 25.000 Einwohner Stadt im Norden Südnorwegens. Das Zentrum mit einer Einkaufstrasse liegt direkt am Fjord, die umliegenden Supermärkte bieten zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. Die Stadt ist nicht gerade malerisch, da die Deutschen die Stadt 1940 komplett zerstört haben. Leider findet man in vielen Städten in Norwegen derartige Hinterlassenschaften der Wehrmacht. Trotzdem sind auch ältere Norweger den deutschen sehr freundlich gesonnen. Molde besticht durch seine einzigartige Lage inmitten einer gewaltigen aber romantischen Fjordlandschaft.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="/wordpress/wp-content/uploads/NRW2.jpg" alt="" width="298" height="223" />5. Studium &amp; ECTS</strong><br />
Das Molde University College eignet sich hervorragend für Studenten mit den Schwerpunkten SCM, Logistik und Transport. Der angefügte Link beinhaltet eine Aufstellung der möglichen Masterkurse, die auf Englisch stattfinden. Sehr zu empfehlen sind die Kurse Air Transport und International Shipping (Sehr gute Professoren, gut strukturierte Inhalte, kleine Gruppen mit guter Atmosphäre und Ausflug). Weniger gut waren nach meiner Erfahrung die Kurse Economics of Organisation und Purchasing. Die Studieninhalte sind, im Gegensatz zu den beiden anderen Kursen, etwas unübersichtlich und nicht sehr gut strukturiert. Die meisten Kurse beinhalten Gruppen- oder Einzelarbeiten, die teilweise aufwendig, aber trotzdem gut schaffbar sind. Die Klausurvorbereitung ist gut organisiert. Alte Klausuren und Probeaufgaben erleichtern den Lernprozess. Über die Anerkennung in Kiel kann ich noch wenig sagen, da das Anerkennungsverfahren noch nicht begonnen hat.</p>
<p>http://himolde.studiehandbok.no/eng/content/view/full/11828</p>
<p><strong><br />
6. Freizeitgestaltung, Party und Alkohol</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die ERASMUS Gruppe ESN organisiert während des Semesters viele Reizvolle Aktivitäten, wie Bowlen, Schlitten fahren, Grillabende, Partys und Ausflüge. Auch individuell lässt sich die Freizeit sehr schön gestalten. Das nächste Skigebiet befindet sich nur 10 min. vom Wohnheim entfernt. Es gibt zwar nur drei Lifte und 5 Pisten, aber die Aussicht ist auf Berge und Fjord ist atemberaubend. Bei Neuschnee sind auch schöne Bereiche abseits der Piste in angrenzenden Wäldern gut befahrbar. Oft kann das Skigebiet bis April genutzt werden. Besonders reizvoll ist das beleuchtete „Nachtskifahren“. Generell ist Norwegen aber eher ein Land für Langläufer. Das Gebiet um Molde bietet zahlreiche Möglichkeiten für Ausflüge Wanderungen. Ein kleiner Freizeitatlas für die Region wird bei der Ankunft verteilt. Die Highlights sind der Geiranger Fjord, Trollstigen, die Stadt Alesund und die Tropfsteinhöhle Trollkirka. Angelfreunde können sich ab März/April auf eine schöne Angelsaison freuen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="/wordpress/wp-content/uploads/NRW3.jpg" alt="" width="298" height="223" />Ansonsten beschäftigen sich die meisten Studenten mit Koch- und oder Partyabenden inklusive Clubbesuch. Es gibt zwei Discotheken in Molde. Das Kompanjet und das Bla. Das Kompanjet, direkt mit Außenterrasse am Fjord, hat Mittwoch freien Eintritt für Studenten und ist sonst nur am Wochenende geöffnet. Das Bla ist eigentlich auch nur am Wochenende lohnenswert, bietet aber oft Livemusik. Ein großes Problem sind die Alkoholpreise in Norwegen. In den Clubs kostet ein Bier 8-10€ (in der Studentnight „nur“ 5€). Alkohol bis 4,6 % darf bis 20 Uhr in den normalen Supermärkten vertrieben werden. Der Sechser Bier (3L) muss mit ca. 10€ veranschlagt werden. Alkoholische Getränke ab 4,6 % werden nur in staatlichen „Vinmonopolet“ – Geschäften verkauft. Die Flasche Wein kann mit Preisen ab 8€ veranschlagt werden, die Flasche Wodka schlägt mit knapp 40€ zu Buche. Alkoholeinkäufe werden also meist unter mehreren Studenten geteilt. Getrunken wird dann vor dem Clubbesuch und danach, da das Bier an der Bar schlicht zu teuer ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>7. Sprachen</strong><br />
In dem international besetzten Studentenwohnheim werden ziemlich viele Sprachen gesprochen. Am meisten wird aber auf Englisch kommuniziert. Man kann sehr gut ohne ein Wort Norwegisch auskommen, da der Großteil der Norweger gut englisch spricht. Trotzdem ist ein Norwegisch-Sprachkurs empfehlenswert, um grundlegendes zu erlernen. Deutschsprachige Studenten haben aufgrund der Nähe zur norwegischen Sprache gute Lernerfolge. Bachelor-Studenten ist der Kurs besonders zu empfehlen, da dieser mit 7,5 ECTS angerechnet werden kann.<br />
<strong><br />
8. Finanzen</strong><br />
Norwegen ist schlicht sehr teuer und es ist schwierig, billig und gut einzukaufen. Die Kosten für Lebensmittel sind ca. um den Faktor 2-2,5 höher. Das Studentenwohnheim ist, wie bereits erwähnt, auch nicht gerade geschenkt. Benzin ist mit 1,90€ pro Liter ebenfalls teurer als in Deutschland. Essengehen ist aufgrund der Preise und der Qualität nicht zu empfehlen. Auch in der Mensa schmecken die 10€ teuren Fleischbällchen nicht sonderlich gut. Es ist empfehlenswert einfach selber zu kochen und sich etwas in die Uni (Mikrowelle vorhanden) mitzunehmen. „Auswärts Essen“ ist somit für die meisten Studenten (und auch für Norweger) kein Thema und ein Kostenfaktor entfällt komplett. Man sollte nicht in Norwegen studieren, wenn man gerade „knapp bei Kasse“ ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="/wordpress/wp-content/uploads/NRW4.jpg" alt="" width="298" height="223" />Wenn man aber ein bisschen auf sein Geld achtet, sind die Kosten, verglichen mit anderen Auslandssemestern, nicht viel höher. Es ist in Molde leider nicht so leicht einen Nebenjob zu finden. Für vier Monate lohnt sich die Suche eigentlich nicht. Bei einem längeren Aufenthalt sind die Chancen aber besser, da generell einen intakten Arbeitsmarkt hat.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>9. Bewertung &amp; Ratschläge</strong><br />
Norwegen ist als Auslandssemester grundsätzlich sehr zu empfehlen. Studenten sollten sich außerdem über die Möglichkeiten eines Doppelabschlusses informieren. Sprachlich und akademisch war das Semester ein Erfolg. Die neuen persönlichen Kontakte und Freundschaften mit Studenten aus aller Welt sind ein weiterer Bonus. Naturfreunde kommen voll auf ihre Kosten und auch Partygänger werden in Molde gut überleben. Also Skier, Wanderschuhe und Alkohol (Freimenge beachten) einpacken und ab nach Norwegen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bericht von: </strong>Christian V.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bilder von:</strong> Christian V.</p>
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		<title>&#8220;Kapstadt ist eine der facettenreichsten Städte, die ich je bereist habe!&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 13:31:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tatjana Galitskaja</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe von Juli 2011 bis Januar 2012 im Rahmen meines BWL- Studiums für ein Semester an der University of Cape Town in Kapstadt studiert. Der folgende Erfahrungsbericht soll Studenten, die sich
für ein Auslandssemester in Kapstadt interessieren, einen Überblick über die Vorbereitung und das Leben in Südafrika bieten.
Für mich stand von Beginn meines Studiums an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="/wordpress/wp-content/uploads/2012/K2.jpg" alt="" width="298" height="223" />Ich habe von Juli 2011 bis Januar 2012 im Rahmen meines BWL- Studiums für ein Semester an der University of Cape Town in Kapstadt studiert. Der folgende Erfahrungsbericht soll Studenten, die sich<br />
für ein Auslandssemester in Kapstadt interessieren, einen Überblick über die Vorbereitung und das Leben in Südafrika bieten.</p>
<p style="text-align: justify;">Für mich stand von Beginn meines Studiums an fest, dass ich ein Auslandssemester machen wollte. Vor allem um das Leben in einem anderen Land einmal kennenzulernen und um meine Sprachkenntnisse zu verbessern.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Jahr 2010 machte ich eine Urlaubsreise nach Südafrika und verbrachte damals 5 Tage in Kapstadt. Ich habe mich sofort in die Stadt und die Kultur „verliebt“. Später stellte ich fest, dass die University of Cape Town eine Partneruniversität der FH Kiel ist. Damit war die Entscheidung, wo ich mein Auslandssemester machen wollte, gefallen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bewerbungsverfahren/ Planung</strong><br />
Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, rechtzeitig (ca. 1 Jahr vorher) mit der Planung eines Auslandssemesters zu beginnen. Man muss gewisse Voraussetzungen erfüllen, wie z.B. bereits eine gewisse Anzahl an Credits erlangt haben und ein Cambridge FCE- Zertifikat haben. Dieses kann man nur zweimal jährlich absolvieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei meinen anfänglichen Fragen haben mir die damalige Auslandsberaterin Tatjana Galitskaja und Herr Prof. Dr. Poggensee, welcher für das Auslandssemester in Kapstadt zuständig ist, weitergeholfen. Ich erstellte meine Bewerbungsmappe und wurde daraufhin zu einem Auswahlgespräch, welches von Herrn Prof. Dr. Poggensee geführt wurde, eingeladen. In dem Gespräch ging es hauptsächlich darum, die eigene Motivation darzustellen und einen Eindruck meiner Englischkenntnisse zu vermitteln. Die Zusage erhielt ich direkt im Anschluss an das Gespräch und konnte mich somit an der UCT bewerben. Infos zur Bewerbung an der UCT fand ich auf der Homepage der Uni (www.uct.ac.za). Auch habe ich mit Ms. Sophia Carr vom International Office der UCT Kontakt aufgenommen. Sie ist für Studenten der FH Kiel zuständig und sehr hilfsbereit und freundlich und war auch später, während des Semesters, immer für einen da. Erst ca. 6 Wochen vor Semesterbeginn erhielt ich die finale Zusage der UCT. In Anbetracht dessen, was ab diesem Zeitpunkt noch alles geregelt werden musste, war es schon sehr kurzfristig. Aber machbar. Detaillierte und aktuelle Informationen zu Bewerbungsvoraussetzungen, Bewerbungsverfahren, den  einzureichenden Unterlagen, etc. der FH Kiel findet man auf der Seite www.gehe-ins-ausland.net.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="/wordpress/wp-content/uploads/2012/K9.jpg" alt="" width="298" height="223" />Vorbereitungen </strong><br />
Nun hieß es die notwendigen Vorbereitungen zu treffen. Dazu gehörte es unter Anderem eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, Impfungen zu checken und Flüge zu buchen. Fast alle großen Airlines fliegen (mit Zwischenstopp) nach Kapstadt. Ich habe mich für Emirates entschieden, da diese Airline ein sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis bietet und man im Vergleich zu anderen Airlines mehr Gepäck mitnehmen darf (30kg). Den Flug sollte man so früh wie möglich buchen, da die Preise schnell steigen. Des Weiteren muss man ein Studentenvisum bei der südafrikanischen Botschaft in Berlin beantragen. Dies ist auf dem Postwege möglich, die einzureichenden Unterlagen sind jedoch recht umfangreich. Beispielsweise werden ein polizeiliches Führungszeugnis, eine ärztliche Gesundheitsbescheinigung, Röntgenaufnahmen des Oberkörpers, ein Nachweis über die Auslandskrankenversicherung und ein Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel verlangt. Die Bearbeitungsgebühr beträgt ca. 50€ und es muss ein Betrag in Höhe von 767€ bei der Botschaft hinterlegt werden, der aber nach der Rückkehr zurückgezahlt wird. Genaue und aktuelle Informationen zum Visum findet man auf der Homepage der südafrikanischen Botschaft.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Studium<br />
</strong><br />
<strong><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="/wordpress/wp-content/uploads/2012/K11.jpg" alt="" width="298" height="223" />Universität</strong><br />
Die UCT hat einen wunderschönen alten Campus, welcher direkt am Fuße des Tafelberges im Stadtteil Rosebank liegt. Sie ist gut mit dem Auto über die M3 erreichbar, allerdings gibt es im Verhältnis zur Anzahl der Studenten zu wenige Parkplätze und man muss einen Parkausweis für das Semester im Traffic Office erwerben (ca. R700). Eine andere Möglichkeit zur UCT zu gelangen ist die Nutzung des Unieigenen Bussystems, dem Jammie Shuttle, welcher die umliegenden Stadtteile anfährt und für Studenten kostenlos ist. Die Universität ist gut ausgestattet, wenn auch nicht ganz so modern wie die FH Kiel. Sie hat gute Bibliotheken und Computerräume, wo auch Drucker zur Verfügung stehen. Auch ist auf dem Campus kostenloses W-Lan für den eigenen Laptop verfügbar.<br />
Über den gesamten Campus verteilt findet man kleine Essensstände und Cafés. Diese bieten zusammen ein vielfältiges Essensangebot. Das Herz des Campus bilden die Stufen vor der Jameson Hall, wo regelmäßig Veranstaltungen, Wettbewerbe oder andere Aktionen stattfinden. Das Campusleben ist entspannt, Studenten und Mitarbeiter sind stets freundlich, gut gelaunt und sehr hilfsbereit.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Orientation Week</strong><br />
Die sogenannte Orientation Week ist eine Art Einführungswoche, in der alle neuen internationalen Studenten mit der Uni und der Umgebung vertraut gemacht werden. Während dieser Woche werden verschiedene Ausflüge, z.B. zum Kap, in Townships und eine Stadtrundfahrt organisiert und es finden Informationsveranstaltungen zu verschiedensten Themen statt, z.B. Leben in Kapstadt, Sicherheit, Sport- und Freizeitaktivitäten, Kurswahl und Einschreibverfahren. Manche der Veranstaltungen waren für mich überflüssig, da selbstverständliche Dinge erklärt wurden, andere wiederum waren sehr hilfreich. Ebenfalls während der Orientation Week findet die Registrierung und Einschreibung an der UCT statt. Die Kurse, welche bereits von Deutschland aus gewählt wurden, müssen nochmals bestätigt werden. Man hat auch die Möglichkeit, Kurse umzuwählen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies ist jedoch mit sehr viel Papierkram verbunden. Leider beginnt das Semester in Kapstadt sehr früh, sodass ich den Klausurenzeitraum in Kiel ausfallen lassen musste um an der Orientation Week teilnehmen zu können. Dies lohnt sich aber auf jeden Fall, vor allem da man während dieser Woche schon viele andere internationale Studenten kennenlernt und das (manchmal etwas komplizierte) System der UCT versteht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kurswahl und Vorlesungen</strong><br />
Alle Kurse die man wählt müssen sowohl von der UCT, als auch von der FH Kiel abgesegnet werden (Vorkenntnisse, Anerkennung). Die UCT verwendet ein anderes Credit- System. Ich musste während meines Auslandssemesters 30 ECTS erwerben, was vier Kursen mit je 18 HEQF Credits entsprach.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei den meisten Kursen hatte ich viermal wöchentlich Vorlesung. Die Vorlesungen finden in großen Hörsälen statt. Zusätzlich hat man meist ein Tutorial wöchentlich pro Fach. Die Tutorials finden in Kleingruppen statt, es besteht Anwesenheitspflicht und man muss regelmäßig Assignments oder Case Studys abgeben und seine Ergebnisse gelegentlich präsentieren. Auch schreibt man in allen Fächern Zwischentests. Durch diese kontinuierliche Arbeit während des Semesters sammelt man schon Punkte für die Endnote, sodass das Final Exam meist nur noch 50-60% zählt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Dozenten sind sehr engagiert und jederzeit für Rückfragen und Anregungen offen gewesen. Des Weiteren hat die UCT ein sehr gutes Studentenportal „Vula“. Hier findet man alle nötigen Informationen, Unterlagen und Neuigkeiten zu seinen Vorlesungen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Leben in Kapstadt</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Unterkunft/ Wohnen</strong><br />
Es besteht die Möglichkeit, bereits von Deutschland aus ein Zimmer in einem Studentenhaus über das International Office der UCT zu buchen. Diese Häuser liegen nicht auf dem Campus, aber in den umliegenden Stadtteilen. Man lebt teilweise mit bis zu 20 anderen internationalen Studenten unter einem Dach. Die Häuser variieren in Ihrem Zustand und es gehört etwas Glück dazu im „richtigen“ Haus zu landen, da die Zuteilung auf die einzelnen Häuser durch die Uni vorgenommen wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="/wordpress/wp-content/uploads/2012/K4.jpg" alt="" width="298" height="223" />Da ich ungern „blind“ ein Zimmer mieten wollte, habe ich mich dafür entschieden, mich vor Ort selbst auf die Suche zu machen. Ich mietete mir für die ersten Tage ein Zimmer in einem Guesthouse und bereits 2 Tage später hatte ich ein Zimmer in einem neu gebauten Haus in Rosebank, welches direkt am Unicampus lag, gefunden. Dort wohnte später mit 5 weiteren Studenten. Wer sich dazu entscheidet sich selbst ein Zimmer/ eine Wohnung zu mieten, sollte auf jeden Fall vor Ort suchen und nicht von Deutschland aus etwas mieten. Eine gute Seite zur Wohnungs-/ Zimmersuche ist www.gumtree.co.za. Wenn man in der Nähe der Uni wohnen möchte empfehle ich die Stadtteile Rosebank, Rondebosch und Newlands, da diese als sehr sicher gelten und wirklich schön sind. Diese Stadtteile liegen zwar ca. 15 min. vom City Centre entfernt, aber es zahlt sich aus nah an der Uni zu Lion’s Head wohnen. Vom Stadtteil Observatory würde ich abraten. Noch schöner und etwas exklusiver lässt es sich z.B. in den Stadtteilen Camps Bay, Green Point, Sea Point, Tamberskloof, Gardens, etc. wohnen. Man sollte aber unbedingt die Fahrzeiten zur Uni während der Rush Hour bedenken. Die meisten Häuser in Kapstadt sind von einer hohen Mauer, meist mit Elektrozaun umgeben und haben Gitter vor den Fenstern. Dies ist mit Sicherheit anfangs ungewohnt, aber durchaus sinnvoll um das Haus gegen Einbrüche zu sichern.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sicherheit</strong><br />
In Kapstadt sollte man sich an gewisse Regeln halten, wie zum Beispiel Wertgegenstände nicht all zu offensichtlich tragen, sich nicht offensichtlich als Touristen zu erkennen geben und im Dunkeln nicht draußen herumlaufen, sondern mit dem Auto oder einem (registrierten) Taxiunternehmen fortbewegen. Am besten in einer Gruppe. Sollte es doch zu einen Überfall kommen unbedingt immer sofort alles herausgeben.</p>
<p style="text-align: justify;">Diesbezüglich werden auch Tipps während der Orientation Week gegeben. Mir ist während meiner gesamten Zeit in Kapstadt nichts passiert und ich habe mich auch zu keiner Zeit unsicher gefühlt. Mobilität Ich kann es sehr empfehlen, sich in Kapstadt ein Auto anzuschaffen (mieten oder kaufen). Ich hatte mit meinen Mitbewohnerinnen bei Acker einen alten Mercedes für ca. 400€ monatlich gemietet.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mobilität</strong><br />
Ich kann es sehr empfehlen, sich in Kapstadt ein Auto anzuschaffen (mieten oder kaufen). Ich hatte mit meinen Mitbewohnerinnen bei Acker einen alten Mercedes für ca. 400€ monatlich gemietet.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="/wordpress/wp-content/uploads/2012/K6.jpg" alt="" width="298" height="223" />Das Auto war sehr zuverlässig. Tagsüber kann man auch die überall herumfahrenden Minibusse benutzen, sollte aber darauf achten, dass ein Bus nicht komplett leer ist und Kleingeld bereit halten. Nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr mit den Minibusse fahren! Das Straßennetz in Kapstadt ist sehr gut und man findet sich schnell und leicht zurecht, da man sich immer an den Bergen orientieren kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Man sollte das Auto während der Fahrt immer von innen verschließen und nichts sichtbar im Auto liegen lassen wenn man parkt. In fast jeder Straße gibt es Parkwächter, die während der Parkzeit auf das Auto aufpassen. Haben sie ihren Job gut gemacht gibt man ihnen, wenn man wieder wegfährt, ein paar Rand. Auch Taxi fahren ist eine gute Alternative und deutlich günstiger als in Deutschland. Man sollte aber nur registrierte Taxis benutzen. Ich kann Elite Taxi empfehlen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kosten</strong><br />
Die Lebenshaltungskosten in Südafrika liegen generell unter denen Deutschlands. Allerdings hängt es stark davon ab was man kauft. Lebensmittel sind im Verhältnis recht teuer, Ausgehen ist wiederum sehr günstig. Ich habe monatlich mehr Geld als in Deutschland ausgegeben, was aber vor allem auch daran liegt das man mehr unternimmt und viel essen geht. Nachfolgend eine kleine Übersicht mit welchen Kosten ich ungefähr hatte. Das ist natürlich aber je nach Anspruch, Aktivitäten, etc. variabel.<br />
- Flug 1000€<br />
- Auslandskrankenversicherung 22€ monatl.<br />
- Visumsunterlagen ca. 150€<br />
- Barhinterlegung Botschaft 767€ (wird zurückgezahlt)<br />
- Studiengebühren ca. 3500€<br />
- Miete ca. 300€ monatl.<br />
- Mietkaution ca. 600€ (wird zurückgezahlt)<br />
- Auto ca. 400€ monatl., da wir zu dritt waren nur 1/3<br />
- Geld für Essen, Freizeit, Kleidung, etc. welches man in Deutschland auch<br />
benötigt.<br />
<strong><br />
Kapstadt und Umland</strong><br />
Kapstadt ist eine der schönsten Städte, die ich je gesehen habe. Die Lage zwischen Meer und Bergen ist traumhaft. Man hat die lebhafte City, welche viele schöne Ecken hat und in unmittelbarer Nähe auch viel Natur und traumhafte Sandstrände. Das Zentrum Kapstadts ist durch die Berge und das Meer stark begrenzt, die Vororte sind jedoch riesig. Außerhalb von Kapstadt liegen ebenfalls die großen Townships, in die man keinesfalls alleine hineinfahren sollte. Wir haben es trotzdem einmal gemacht, weil wir einfach neugierig waren. Es ist auch gut gegangen, jedoch kann ich es keinem empfehlen. Das Risiko ist einfach zu groß. Es gibt geführte Touren durch Townships, welche aber leider sehr einem Zoobesuch ähneln. Eine gute Möglichkeit bietet aber die Hilfsorganisation SHAWCO der UCT, die die Menschen in den Townships in vielfältiger Weise unterstützt und welche immer freiwillige Studenten zur Unterstützung sucht. Die Bevölkerung ist Kulturell bunt gemischt und die Menschen sind stets freundlich, fröhlich und sehr offen. Es gibt sehr viele arme Menschen, die in Townships meist in Blechhütten leben und welche in der Stadt betteln oder als Parkwächter arbeiten. Dann wiederum gibt es auch viele sehr reiche Menschen, mit ihren Villen in Camps Bay. Die Unterschiede sind extrem.<br />
<strong><br />
Kultur/Nightlife/Essen</strong><br />
In Kapstadt kann man unheimlich gut ausgehen. Es gibt zahlreiche Restaurants, Bars und Clubs und die Preise sind, verglichen mit Deutschland, sehr günstig. Auch wird man regelmäßig zu sogenannten Braais (Barbecue) und Poolpartys eingeladen. Die Südafrikaner sind in dieser Hinsicht eh sehr locker, kaum lernt man jemanden kennen hat man auch schon eine Einladung.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Restaurantempfehlungen:</strong><br />
-Paranga<br />
-Beluga<br />
-Asoka<br />
-Café Paradiso<br />
-Sevruga<br />
-The Grand Beach Club<br />
<strong>Clubs und Bars:</strong><br />
-St. Yves<br />
-Cafe caprice sonntags<br />
-Club 31<br />
-Asoka dienstags<br />
-Fez<br />
-Trinity<br />
-Saphire<br />
-Nisha</p>
<p style="text-align: justify;">
<strong>Sport</strong><br />
Die Universität hat ein weites Angebot von Sportarten in Form von Clubs und Gemeinschaften. Auch gibt es ein Fitnessstudio auf dem Campus. Als internationaler Student kann man sich in drei der sogenannten Societies kostenlos einschreiben. Ich war im Fitnessstudio und in der Segel Society. Auch sonst bietet Kapstadt Sportmöglichkeiten ohne Ende. Sehr beliebt sind vor Allem Surfen, Joggen, Wandern und Bergsteigen, sowie Rennradfahren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="/wordpress/wp-content/uploads/2012/K8.jpg" alt="" width="223" height="298" />Ausflüge</strong><br />
-Cape of good hope<br />
-Pinguine am Boulders Beach<br />
-Stellenbosch und Frenschhoek – Wine<br />
tastings<br />
-Tafelberg (unbedingt hoch laufen- Platteklip<br />
George)<br />
-Lionshead zum Sonnenuntergang<br />
-Old Biscuit Mill (Samstag)<br />
-Sharkdiving<br />
-Hermanus- Whale watching<br />
-Robben Island<br />
-Straußenreiten<br />
-Botanischer Garten Kirstenbosch<br />
-Langebaan<br />
.<br />
.<br />
.<br />
<strong>Reisen</strong><br />
Man hat während des Semesters eine Woche Mid-Term Break, welche sich zum Reisen anbietet, auch sollte man nach Ende des Semesters unbedingt noch ein bisschen in Südafrika bleiben. Sehr empfehlen kann ich die Garden Route und eine Reise nach Namibia (Etosha) oder in den Krüger Nationalpark zur Safari. Freunde von mir waren auch im Botswana, Zimbabwe und Mozambiqe und waren durchweg begeistert.<br />
<strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fazit</strong><br />
Kapstadt ist eine der facettenreichsten Städte, die ich je bereist habe. Kaum eine Stadt hat landschaftlich so viel zu bieten: umrahmt von Bergen und direkt am Meer gelegen, ist das Wahrzeichen der Stadt, der Tafelberg, von der ganzen Stadt aus zu sehen. <img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="/wordpress/wp-content/uploads/2012/K10.jpg" alt="" width="298" height="223" />Es ist kaum in Worte zu fassen was das Land so einzigartig macht: unterschiedliche Menschen und Kulturen die aufeinander treffen, die vielen Möglichkeiten für Unternehmungen, stets blauer Himmel und Sonnenschein oder auch einfach nur die weißen Sandstrände und das türkisblaue Meer. Es ist einfach der spezielle „Cape Town Vibe“. Ich habe während dieses Semesters viel über andere Kulturen gelernt und mein Englisch hat sich deutlich verbessert. Es war interessant zu sehen, wie in Südafrika studiert wird und ich habe Freundschaften mit Leuten von der ganzen Welt geschlossen. Ich würde mich jederzeit wieder für ein Auslandssemester an der UCT entscheiden und kann dies jedem empfehlen! Bei Fragen stehe ich euch jederzeit gerne zur Verfügung!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bericht von:</strong> Johanna Garbers</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bilder von: </strong>Johanna Garbers</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kontakt:</strong> Johanna-Garbers@web.de</p>
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		<title>&#8220;Eure Zeit in Amerika werdet ihr niemals bereuen!&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 13:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tatjana Galitskaja</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Traum ein Auslandssemester zu absolvieren hatte ich bereits am Anfang des Studiums. Insbesondere durch die Informationsveranstaltung im ersten Semester, mit den Erfahrungsberichten der Studenten die dieses Erlebnis bereits hinter sich hatten, wurde diese Idee noch gestärkt. Als Ziel hatte ich mir von Anfang an San Diego ausgesucht. Die Vorstellung in den USA zu studieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="/wordpress/wp-content/uploads/2012/SanDiego2.jpg" alt="" width="298" height="223" />Den Traum ein Auslandssemester zu absolvieren hatte ich bereits am Anfang des Studiums. Insbesondere durch die Informationsveranstaltung im ersten Semester, mit den Erfahrungsberichten der Studenten die dieses Erlebnis bereits hinter sich hatten, wurde diese Idee noch gestärkt. Als Ziel hatte ich mir von Anfang an San Diego ausgesucht. Die Vorstellung in den USA zu studieren war einfach sehr verlockend. Als das 5. Semester näher rückte musste so langsam überlegt werden: Soll es ein Semester werden, oder vielleicht doch gleich ein ganzes Jahr? Ich habe an dieser Stelle für mich die Entscheidung getroffen für ein Semester ins Ausland zu gehen, da ich im Anschluss an mein Bachelorstudium noch gerne den Master machen möchte – und wer weiß, vielleicht lockt das Ausland dann ja noch einmal…?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Vorbereitung</strong><br />
Im Grunde fängt die Vorbereitung bereits im ersten Semester an – denn es sollte so früh wie möglich eine der notwenigen Voraussetzungen getroffen werden: das Sprachzertifikat. Ich war an dieser Stelle etwas zu locker und habe auf die angebotenen Englischkurse der FH Kiel komplett verzichtet und mich dann erst im dritten Semester für die FCE-Prüfung (diese jedoch extern in Hamburg, nicht über die FH) angemeldet, ohne dass ich einen Englischkurs dafür belegt hatte. Letzten Endes bin ich mit dieser Methode zwar durchgekommen, aber ich hätte wahrscheinlich deutlich mehr Ruhe gehabt, wenn ich bereits ab dem ersten Semester einen Englischkurs an der FH besucht hätte.</p>
<p style="text-align: justify;">Ende März 2011 habe ich dann meine Bewerbung für San Diego an der FH Kiel abgegeben. Direkt eine Woche später erfolgten die Auswahlgespräche mit Herrn Poggensee. Das Gespräch war super locker und sollte eigentlich für niemanden ein großes Hindernis auf dem Weg ins Ausland darstellen. Es wurde mir dann auch gleich am Ende des Gesprächs mitgeteilt, dass ich für das Programm in Frage komme und ich in den nächsten Tagen dann bereits eine E-Mail aus San Diego erhalten solle. Diese kam dann sogar noch in der folgenden Nacht und enthielt eine Auflistung sämtlicher Dokumente, die von der Alliant University benötigt werden. Ihr solltet diese so schnell wie möglich beschaffen und nach San Diego schicken, damit ihr im Anschluss das I-20-Formular bekommt. Erst mit dem Besitz dieses Formulars könnt ihr euch einen Termin bei der Botschaft holen! Sollten während dieser Zeit fragen auftreten schreibt „Ann“ von der Alliant einfach eine Mail, sie antwortet eigentlich immer sehr schnell und hilft euch gerne weiter.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Botschaftstermin in Berlin verlief bei mir ziemlich locker, es war dort ziemlich überlaufen und hatte eher was von Massenabfertigung. Nehmt zu diesem Termin unbedingt sämtliche Formulare mit, die auf der Seite der Botschaft nachzulesen sind. Insbesondere die Bestätigung eurer Bank, dass ihr über genügend finanzielle Mittel verfügt, könnte wichtig werden. Ich wurde zwar nicht nach dieser Übersicht gefragt, habe aber vor Ort mitbekommen, dass andere dort anwesende Studenten diese vorzeigen mussten. Nach nicht mal einer Woche hatte ich mein Visum zu Hause im Briefkasten.</p>
<p style="text-align: justify;">Was  ebenfalls zeitig erledigt werden sollte ist die Flugbuchung. Ich hatte meinen Flug (Hin- und Rückflug) ca. 4 Monate im Voraus gebucht und habe ungefähr 1.100 Euro gezahlt, was vergleichsweise relativ teuer erscheint, jedoch daran lag, dass ich in der Hauptsaison (August) geflogen bin.</p>
<p style="text-align: justify;">Außerdem solltet ihr euch um eine Krankenversicherung kümmern, da helfen Preisvergleiche im Internet. Ich habe mich letztendlich für die Hanse Merkur entschieden. Da ich zum Glück nie zum Arzt musste kann ich nun allerdings nicht sagen, ob diese was getaugt hätte.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="/wordpress/wp-content/uploads/2012/SanDiego1.jpg" alt="" width="298" height="223" />Außerdem benötigt ihr eine Kreditkarte. Ich hatte mir eine kostenlose von der DKB geholt, mit dieser kann man kostenlos im Ausland Geld abheben. Es wurden jedoch trotzdem in den USA bei jeder Abhebung zwischen 3-5 Dollar berechnet, was ich nach meiner Rückkehr nach Deutschland der DKB mitgeteilt habe und mir dann problemlos erstattet wurde. Zusätzlich habe ich mir noch eine Kreditkarte von der Advanzia Bank geholt. Diese ist ebenfalls komplett kostenlos und hat den Vorteil, dass ihr im außereuropäischen Ausland keine Umsatzgebühren zahlen braucht (bei den meisten Kreditkarten werden ca. 2% des Umsatzes berechnet). Durch diese beiden Karten war ich für die gesamte Zeit abgesichert und habe auch kein Konto in Amerika eröffnen müssen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Unterkunft</strong><br />
Ich hatte meine Unterkunft bereits von Deutschland aus gesichert: http://www.samayway.com/<br />
Alles in allem habe ich mich dort sehr wohlgefühlt. Insgesamt können in dem Haus bis zu vier Zimmer vermietet werden. Die Vermieterin ist wöchentlich Einkaufen gegangen, jedoch sollte man auf keinen Fall eine Vollverpflegung erwarten, die Vermieterin ist Geschäftsfrau und kauft daher wirklich nur das notwendigste! Da Lebensmittel in Amerika jedoch sehr teuer sind kann es sich durchaus rechnen, wenn man grundlegende Dinge im Kühlschrank hat. Außerdem spart man sich eine Menge Zeit. Ebenfalls angenehm war, dass wöchentlich eine Putzfrau kam, dies jedoch sehr früh, also 1x die Woche könnt ihr dann nicht ausschlafen ;-)</p>
<p style="text-align: justify;">Stören darf euch bei dieser Unterkunft aber auf keinen Fall die zum Teil fehlende Privatsphäre. Die Vermieterin wohnt direkt nebenan und hat stets einen Blick darauf, ob das Haus auch ordentlich ist. So kann es durchaus öfter vorkommen, dass sie spät abends nochmal in der Küche aufräumt, was bei den dünnen Wänden dann im gesamten Haus zu hören ist. Trotzdem überwiegen für mich bei der Unterkunft die Vorteile: Ihr habt immer Ansprechpartner vor Ort, werdet z.B. auch vom Flughafen abgeholt. Viele Sachen, an die man vorher gar nicht denkt, findet ihr an/in dem Haus, wie z.B. Drucker, Telefon, Internet, BBQ oder einen sehr großen Pool im Garten.</p>
<p style="text-align: justify;">Von der Lage liegt es relativ zentral. Zur Uni fährt man 20 Minuten (in den Abendstunden herrscht in San Diego sehr viel traffic!), zum Strand ungefähr 15 Minuten und zum Feiern nach Downtown sind es nur 10 Minuten. Preislich liegt es bei knapp 800 Dollar, wofür ihr allerdings z.B. auch etwas in den Strandregionen (Mission Beach, Ocean Beach, Pacific Beach) finden könntet (dann allerdings ohne den genannten Einkaufsservice). Bei den genannten Stadtteilen macht ihr auf keinen Fall etwas verkehrt. Für ein Semester würde ich die Unterkunft wieder wählen, würde ich ein Jahr bleiben dann vielleicht doch eher etwas am Strand. Auf der Seite Craigslist findet ihr sehr viele Wohnungsangebote.</p>
<p style="text-align: justify;">Absehen solltet ihr von der Idee auf oder am Campus zu wohnen. Dieser liegt zu weit außerhalb und da ihr sowieso nicht jeden Tag Uni haben werdet wird sich das als Nachteil herausstellen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Auto</strong><br />
Ein Auto ist unbedingt notwendig in San Diego. Da ich nur ein Semester vor Ort war habe ich mich für einen Mietwagen entschieden und auch diesen bereits von Deutschland aus gebucht:  http://www.dirtcheaprentacar.com/</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe dort einfach die billigste Kategorie genommen und per Mail angefragt, was dieser für 6 Monate kosten würde. Bucht man für solch einen langen Zeitraum bekommt man einen verbesserten Preis. Die Vorteile waren für mich, dass ich mich in erster Linie nicht in Amerika um ein Auto kümmern musste (habe bei Kommilitonen miterlebt, wie Zeitaufwendig das sein kann). Außerdem benötigte ich keine Versicherung, musste keinen Führerschein vor Ort machen (ich habe mir extra den Internationalen Führerschein in Deutschland ausstellen lassen, dieser wird überall akzeptiert) und wenn mal am Auto etwas kaputt ging, dann wurde dieses problemlos ausgetauscht.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich dürft ihr kein Luxusauto erwarten, der genannte Anbieter vermietet ältere Autos, dafür zu fairen Preisen. Mein Auto war halt alt und verbeult, ich finde das hatte nun auch mal einen ganz besonderen Style. Und den Hauptzweck mich von A nach B zu bringen hat es erfüllt.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Ende meiner Zeit habe ich es am letzten Tag dann einfach wieder bei der Vermietung abgegeben und hatte somit nicht den Stress es noch verkaufen zu müssen. Würde man ein Jahr bleiben, dann lohnt sich ein Mietwagen allerdings nicht!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Studiengebühren und Kursangebot</strong><br />
Die Studiengebühren liegen bei ungefähr 8.000 Dollar. Gezahlt habe ich diese erst in Amerika. Zu dem Thema Auslands BAföG kann ich leider nicht viel sagen, da ich keines bekommen habe. In den anderen Berichten findet ihr dazu aber sicherlich nützliche Informationen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Semester ist in 2 Sessions unterteilt, welche jeweils 8 Wochen dauern. In der ersten Session habe ich 2 Kurse belegt und in der folgenden Session dann 3 Kurse. Ich hatte den Schwerpunkt „International Business Administration“ ausgewählt und die Kurswahl fiel überwiegend auf Finanzierungskurse. Das Angebot ist in diesem Bereich relativ groß.</p>
<p style="text-align: justify;">Vorlesungen finden überwiegend in der Zeit von 18 Uhr bis offiziell 22.30 Uhr statt, wobei die meisten Professoren in der Regel zwischen 21.30 Uhr bis 22 Uhr Schluss gemacht haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kurse sind so aufgebaut, dass es nach 4 Wochen ein Midterm Exam gibt und am Ende ein Final Exam. Zusätzlich werden Hausaufgaben verteilt und die mündliche Beteiligung zählt ebenfalls zur Endnote. Der Arbeitsaufwand war von Kurs zu Kurs sehr unterschiedlich. Bei zwei Kursen mussten wir noch eine Hausarbeit anfertigen, was doch ziemlich zeitintensiv war.</p>
<p style="text-align: justify;">Einer der Kurse war ein Onlinekurs. Das bedeutet, dass wir ausschließlich über Moodle, was von der FH bekannt ist, kommuniziert haben.  Sämtliche Hausaufgaben wurden per Mail an den Professor geschickt, statt Final Exam gab es ein größeres Projekt.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt ist die Alliant University eine sehr kleine Universität. Ein Campusleben dürft ihr nicht erwarten. Es ist alles sehr überschaubar, dafür aber durchaus familiär. Es finden regelmäßig Ausflüge statt (die natürlich keine Pflicht sind) und man hat immer einen Ansprechpartner.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="/wordpress/wp-content/uploads/2012/SanDiego3.jpg" alt="" width="298" height="223" />Sonstiges und Freizeit</strong><br />
Ihr solltet euch noch ein Handy besorgen. Ich hatte mein Handy aus Deutschland mit dabei und mir dann in San Diego von T-Mobile eine Prepaidkarte gekauft. Ich glaube ich habe insgesamt während meiner Zeit nur 30 Dollar für das Handy ausgeben müssen, wobei ich wie genannt in meiner Unterkunft ein Telefon gestellt bekommen habe.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus den oben genannten Aspekten könnt ihr ungefähr sehen, was die grundlegenden Dinge kosten. Eine konkrete Summe für die Lebenshaltung  ist meiner Meinung  nach nur sehr schwer zu nennen. Jeder unternimmt unterschiedliche Aktivitäten vor Ort und da die Zeit in Amerika ja leider doch nur begrenzt ist, sollte man sein Leben dort so ereignisreich wie möglich gestalten.</p>
<p style="text-align: justify;">San Diego hat sehr viel zu bieten, in knapp 2 Stunden seid ihr in Los Angeles, in knapp 5 Stunden in Las Vegas. San Francisco ist auch nicht so weit weg. Am besten kauft ihr euch einen Reiseführer und fahrt einfach drauf los. Sicher ist auf jeden Fall: Eure Zeit in Amerika werdet ihr niemals bereuen und langweilig wird es ganz bestimmt nicht! Ich würde die Entscheidung nach San Diego zu gehen immer wieder ohne Bedenken treffen.</p>
<p><strong>Bericht von: </strong>Jan Bötcher<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Bilder von:</strong> Jan Böttcher</p>
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		<title>Semester an der UWS, Australien</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 12:36:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tatjana Galitskaja</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor Reiseantritt
Gleich zu Beginn des Bachelor-Studiums hatte ich die Entscheidung getroffen, ein oder vielleicht auch zwei Semester im Ausland studieren zu wollen – und dies möglichst weit weg von Deutschland! Nach reiflicher Überlegung und Abwägung fiel dann die Wahl auf Australien und die Planung sowie Organisation der Reise konnten beginnen. Grundvoraussetzung für ein Auslandssemester in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="/wordpress/wp-content/uploads/2012/Syd1.jpg" alt="" width="298" height="223" />Vor Reiseantritt</strong><br />
Gleich zu Beginn des Bachelor-Studiums hatte ich die Entscheidung getroffen, ein oder vielleicht auch zwei Semester im Ausland studieren zu wollen – und dies möglichst weit weg von Deutschland! Nach reiflicher Überlegung und Abwägung fiel dann die Wahl auf Australien und die Planung sowie Organisation der Reise konnten beginnen. Grundvoraussetzung für ein Auslandssemester in englischer Sprache ist ein erfolgreich abgeschlossenes First Certificate in English (kurz FCE), dabei ist mindestens ein C zu erreichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Weiter ging es mit der Bewerbung an der University of Western Sydney (UWS). Wichtig dafür waren u.a. ein beantragtes Visum, ein Reisepass und eine von der Universität verlangte Studierendenkrankenversicherung (OSHC). Diese Dinge mussten erst beantragt werden, um sich überhaupt erfolgreich auf ein Studium an der UWS bewerben zu können.<br />
Des Weiteren sind ein internationaler Führerschein und ein internationaler Studentenausweis für die Reise von Vorteil. Das Beantragen von Auslands-BaföG ist für jeden ein MUSS! Auch wenn man in Deutschland kein Inlands-BaföG erhält, hat man möglicherweise Anspruch auf Auslands-BaföG. Daher unbedingt informieren und einen Antrag stellen!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sydney </strong><br />
Nachdem ich mich für ein Semester an der UWS entschieden hatte, wollte ich vor und nach dem Semester wenigstens auf Reisen gehen. Dies würde ich auch jedem raten, da ein Semester Übersee sehr schnell vorbei ist und man ja schließlich etwas von dem Land sehen möchte. Somit reiste ich, bevor das Semester starten sollte, nach Neuseeland. Im Anschluss ging es dann direkt nach Sydney, wo die Wohnungssuche in Angriff genommen wurde. Ich hatte mir vorgenommen, in Sydney zu wohnen, da es in Parramatta selbst nicht viel zu sehen und zu erleben gibt (mit dem Zug liegt Parramatta ca. 40 Minuten von Sydneys entfernt). Jedoch gestaltete sich dies schwieriger als gedacht, denn Sydneys Mietpreise sind kaum bezahlbar. So fiel die Entscheidung auf einen Ort zwischen Sydney und Parramatta. Natürlich hätte ich auch ins Studentenwohnheim direkt an der UWS ziehen können, aber die Preise sind auch dort enorm hoch (AUS $ 195 pro Woche) und die Gestaltungsmöglichkeiten der Freizeit sind, wie bereits erwähnt, schwieriger. Auch die sonstigen Lebenshaltungskosten waren sehr teuer, begründet in einem sehr starken Australischen Dollar. Somit sollte man, wenn man sich für einen Studienaufenthalt in Australien entscheidet, immer ein wenig mehr Geld einplanen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Studium</strong><br />
Das Studium an der UWS war sehr intensiv, aber lehrreich. Im Vorfeld musste ich mich für vier Kurse anmelden (die Kosten für ein Fach lagen bei AUS $ 2390), die insgesamt 40 Credits ergaben. Jedes Fach sieht sogenannte Research-Aufgaben vor, die einen Teil er Endnote ausmachen. Dies können Gruppenarbeiten, Präsentationen oder Hausarbeiten sein. Da ich in allen Fächern mindestens zwei Hausarbeiten, einen Mid-Semester Test und eine Klausur am Ende des Semesters schreiben musste, war meine Zeit sehr ausgefüllt.</p>
<p><strong>Auf Reisen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Während des Semesters ergab sich die einmalige Situation, eine kleine Reise von Cairns nach Airlie Beach zu unternehmen. Die Westküste Australiens hat viel Schönes zu bieten. Dazu zählen u.a. das wunderschöne Great Barrier Reef, weiße Strände und viele kleine nette Städte. Als nachteilig empfand ich den vielen Tourismus.</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem das Semester an der UWS beendet war, flog ich nach Darwin, um mit einem gemieteten Auto die Ostküste bis nach Perth zu bereisen. Diese erwies sich als die für mich schönere Seite Australiens, da hier nicht so viel Trubel herrschte und man die Natur Australiens in seiner vollen Pracht erleben konnte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Rückblende</strong><br />
Rückblickend war das Semester an der UWS eine schöne Zeit, die ihre Höhen und Tiefen hatte, aber bekannterweise lernt man ja gerade aus solchen Situationen. Es war eine Erfahrung fürs Leben, an die man sich immer wieder gerne zurückerinnert. Man lernt neue Menschen mit anderen Kulturen kennen, muss sein Leben selbst organisieren, und das in einer fremdem Sprache und lernt nebenbei ein wunderschönes Land kennen, in dem man jederzeit wieder für eine längere Zeit verweilen möchte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bilder von:</strong> Petra Hartz</p>
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		<title>México – ein Jahr Studium mit Verlängerung</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 12:13:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tatjana Galitskaja</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Mexiko]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss ehrlich zugeben, dass Mexiko nicht meine erste Wahl war, als ich mich dazu entschloss einen Doppelmaster im Ausland zu machen.  Doch im gleichen Atemzug muss ich hinzufügen, dass es definitiv die richtige Entscheidung war. Ich habe eine Zeit hinter mir, die geprägt ist von interessanten, verrückten, schönen, unvergesslichen und manchmal auch absurden  Erfahrungen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="/wordpress/wp-content/uploads/2012/Mex7.jpg" alt="" width="298" height="223" />Ich muss ehrlich zugeben, dass Mexiko nicht meine erste Wahl war, als ich mich dazu entschloss einen Doppelmaster im Ausland zu machen.  Doch im gleichen Atemzug muss ich hinzufügen, dass es definitiv die richtige Entscheidung war. Ich habe eine Zeit hinter mir, die geprägt ist von interessanten, verrückten, schönen, unvergesslichen und manchmal auch absurden  Erfahrungen, allen im allen, eine Zeit, die ich so wahrscheinlich in keinem der anderen angebotenen Studienländer hätte bekommen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch beginnen wir mit dem ernsten Teil des Aufenthaltes, die Universität. Die Qualität der Uni, dass muss ich zugeben ist mäßig, auch wenn es nicht an Bemühungen seitens der Uni fehlt es besser zu machen, es klappt nur sehr bedingt. Woran die mäßige Qualität liegt, ob es an der Leitung liegt, an den Lehrkräften, an den Studenten, an der Art und Weise des amerikanischen Studiensystems oder an der mexikanischen Kultur, kann ich nicht bestimmt sagen, Fakt ist nur, dass es auf jedem Fall kein hohes Studienniveau ist. Doch um das Ganze ein wenig zu relativieren, der Lerneffekt war trotz der mäßigen Qualität verhältnismäßig  hoch.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="/wordpress/wp-content/uploads/2012/Mex5.jpg" alt="" width="298" height="190" />Das liegt zum einem daran, dass man der englischen Fachsprache Herr wird und zum anderen daran, dass während des Semester Hausaufgaben abgegeben, Präsentationen gehalten werden müssen oder Quizzes geschrieben werden, die allesamt benotet werden. Dadurch setzt sich die Note nicht nur aus der finalen Klausur oder der finalen Hausarbeit zusammen sondern auch durch weitere Kriterien und man ist dadruch gezwungen das ganze Semester lang kontinuierlich mitzulernen. Das ist schulisch, aber in meine Augen sehr sinnvoll.Dadurch blieb bei mir sehr viel Stoff hängen, und auch mein Englisch wurde kontinuierlich verbessert. Ich sollte hinzufügen, dass ich im Programm Master of International Business mit Schwerpunkt auf International Relations eingeschrieben war und in Kiel den nicht konsekutiven Master Betriebswirtschaftslehre studiere. In jedem Fall sei noch hervorgehoben, dass man als Student sehr gut betreut wird, bei jeglichen Fragen oder Problemen wurde mir immer weitergeholfen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="/wordpress/wp-content/uploads/2012/Mex1.jpg" alt="" width="223" height="298" />In meinen Augen, auch wenn man im Ausland aufgrund des Studiums ist, macht die Uni höchstens 50% der Dinge aus. Die restlichen 50% sind klar die Dinge die man außerhalb der Uni macht. Das Land, die Leute, das Leben, die Sprache, die Mentalität, die Kultur, man kann enorm viel lernen und mitnehmen. Und gerade um viel zu lernen und seinen Horizont zu erweitern hat es sich für mich gelohnt ein Land zu wählen, dass eben nicht der westlichen Lebensart entspricht. Im nachhinein denke ich dass mir die Einstellung „Du bist ein Jahr hier hast ein Jahr die Chance etwas völlig neues Kennenzulernen, vergess vieles was du zuvor an Kultur mitbekommen hast, sei offen für alles und probiere Dinge aus, die du zuvor nie gemacht hast, es wird sich lohnen.“ enorm geholfen hat. Darüber hinaus denke ich, dass genau das es ist, was darüber entscheidet, ob es einem hier gefällt oder nicht. Wenn man die deutsche Lebensweise hinter sich lässt und die mexikanische für sich annimmt, dann hat man in Mexiko den Spaß seines Lebens. Ich würde darüberhinaus das Leben hier als eng und nahe bezeichnen, körperliche Nähe ist hier an der Tagesordnung, sei es zur Begrüßung mit Wangenkuss und/oder Umarmung oder in der hoffungslos überfüllten U-Bahn zu den Stoßzeiten, als auch in der Fußgängerzone oder wenn man sich zu 7 (+Fahrer) ein Taxi teilt.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="/wordpress/wp-content/uploads/2012/Mex6.jpg" alt="" width="223" height="298" />Das reizvolle für mich an diesem Land ist die Mischung aus westlichem Standard und Kultur mit der Kultur und dem Lebenstandard eines Schwellenlandes, denn man muss keiner Weise das westliche komplett hinter sich lassen. Man kann hier genauso bei C&amp;A oder Zara einkaufen, mit Henkel seine Wäsche waschen und mit Knorr und Maggi sein Essen würzen, daneben tanzt man jedoch Cumbia, Salsa, Banda oder auch jedweder anderen Musikrichtung auf einer Party und isst danach an einem unhygienisch wirkenden Staßenstand Tacos oder Tortas, um dann in einen der unzählig vielen Clubs weiterzuziehen (und es gibt wirklich jede Menge! Für alle Geschmacksrichtungen)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Sprache</strong><br />
Ich kam nach Mexiko mit guten Englischkenntissen und nur marginalen Spanischkenntnissen. Doch man sollte folgendes berücksichtigen. Englisch und Spansich werden für die meisten zwei Fremdsprachen sein und man wird hier mit beiden Sprachen tagtäglich konfrontiert. Hinzukommt, dass ich mich zunächst auf Englisch konzentriert habe um die Englischen Fachbegriffe zu erlernen. Leider will es die Situation, dass man hier ohne Spanisch hervorragend über die Runden kommen kann. Ein Großteil der Bevölkerung spricht zwar kein Englisch, aber die Leute mit denem man vornehmlich zu tun hat, sprechen Englisch und das macht es natürlich einfach sich ums Spansiche zu drücken, Im Supermarkt und für die alltäglichen Dinge ist ein fragmentarisches Spanisch durchaus ausreichend.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hätte hier gut und gerne ein Jahr verbringen können ohne auch nur auf ein Basis-Level von Spansich zu kommen. Doch die Tatsache dass ich das Land ohne Spanisch nicht verlassen wollte und die Tatsache, dass ich gerne noch ein Praktikum hier machen wollte haben mich dazu bewogen Privatunterricht zu nehmen (für 150Pesos 1.5 Stunden, umgerechnet 9 Euro). Ich hatte dann für 6 Monate zweimal wöchtenlich Spanisch und habe daraufhin ein Praktikum gefunden.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="/wordpress/wp-content/uploads/2012/Mex2.jpg" alt="" width="298" height="223" />In der Arbeitswelt ist Spanisch abolut erforderlich. Mittlerweile beherrsche ich Spanisch beinahe fließend in Wort und Schrift. Ein großer Vorteil, den Mexiko mit sich mitbringt, wobei das definitv keine leichte Sache ist, zwei Fremdsprachen gleichzeitig zu lernen, aber man hat hier die breite Unterstützung von ca 20 Mio. potenziellen Lehrern.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zusammenfassend</strong><br />
Wer sich auf ein Studium in Mexiko einlässt, sollte vor allem Offenheit, Toleranz und den Willen etwas völlig neues kennenlernenzuwollen mitbringen. Wen die mäßige Qualität der Uni nicht stört und mit Leuten „eng“ zusammenleben kann, der wird in Mexiko eine wahnsinns Zeit haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Angemerkt</strong><br />
Mittlerweile zähle ich mich auch zu den hängengebliebenen Europäern zwischen 25-30 Jahren, von den es sehr viele in Mexiko gibt. Wer sich also entscheidet hierher zu kommen, sollte auch damit rechnen, dass er eventuell doch nicht nach einem Jahr nach Deutschland zurück kommt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bericht von: </strong>Manuel V. Winning</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bilder von: </strong>Manuel V. Winning</p>
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		<title>Mein Auslandssemester in Norwegen</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 11:46:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tatjana Galitskaja</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo liebe Leute,
ich heiße Jana und habe ein Auslandssemester in Norwegen, Kristiansand gemacht. Ich wollte schon immer mal ins Ausland. Andere Kulturen und Menschen kennenlernen und natürlich mein Englisch verbessern :)
Norwegen ist ein tolles und beeindruckendes Land mit seinen atemberaubenden Landschaften, und freundlichen Einwohnern.
Es fiel mir nicht schwer mich zu entscheiden.
Was allerdings schwer gefallen ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="/wordpress/wp-content/uploads/2012/Nor1.jpg" alt="" width="298" height="223" />Hallo liebe Leute,</p>
<p style="text-align: justify;">ich heiße Jana und habe ein Auslandssemester in Norwegen, Kristiansand gemacht. Ich wollte schon immer mal ins Ausland. Andere Kulturen und Menschen kennenlernen und natürlich mein Englisch verbessern :)<br />
Norwegen ist ein tolles und beeindruckendes Land mit seinen atemberaubenden Landschaften, und freundlichen Einwohnern.</p>
<p style="text-align: justify;">Es fiel mir nicht schwer mich zu entscheiden.<br />
Was allerdings schwer gefallen ist an diesem Semester war der Abschied in beiden Richtungen!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Programminformation an der Heimathochschule, Vorbereitung und Unterstützung,<br />
Betreuung an der Heimathochschule vor Beginn des Aufenthaltes</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Sowohl die Betreuung hier in Kiel als auch in Kristiansand waren super. Ich konnte mich am Anfang immer an unser International Office wenden und Sie haben mir so schnell es ging geantwortet, und selbst auf der Homepage findet man sehr viele Informationen zu dem Auslandssemester und den Partnerhochschulen.<br />
Das wichtigste bei der Kurswahl ist, dass du nachschaust, dass du auf deine 30 ECTS points kommst und es zu deinem Fachbereich passt.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor Ort kannst du zum Glück ja immer noch wechseln. Das habe ich selbst auch gemacht, gerade weil noch ein Kurs dazu kam, der noch gar nicht auf der Liste stand. Das war echt unkompliziert.<br />
Und in andere Fachbereiche reinzuschnuppern, die ungefähr zu deinem Gebiet gehören ist echt spannend. Mit Herrn Gulev stand ich auch immer gut in Kontakt, so dass ich Ihn schon fragen konnte, ob er das dann auch anerkannt wird, denn schließlich ist das ja das wichtigste.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ankunft</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt mehrere Möglichkeiten nach Kristiansand zu kommen. Ich habe mich damals für die Fähre entschieden. Gerade weil wir ziemlich nah an Dänemark dran sind, ist die Fahrt nicht so lang nach Hirtshals und die Fährkosten sind auch nicht besonders hoch. Das Gute ist, dass wenn man mit dem Auto kommt, dass man sich all die wichtigen Sachen mitbringen kann die man benötigt um sich wohlzufühlen. Muss man aber natürlich nicht. Aber gerade so was wie Bettzeug ist für die erste Nacht sehr praktisch, denn wenn du ankommst in deinem Zimmer hast du nur ein Lacken. Die meisten haben das später von den vorherigen Leuten abgekauft. Das ist natürlich auch sehr praktisch. Clare, die damalige Betreuerin, die jetzt erstmals für 1 Jahr nach Australien geht, lagert die Sachen in Ihrem Büro und bringt das beim ersten Tag mit, wo die Studenten das dann kaufen können. Die Nachfolgerin wird das genauso machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Meine Kommilitonen haben alles was sie verkaufen wollten bei Facebook gepostet. Also ist es ganz gut in die vorherige Gruppe zu gucken ;)</p>
<p style="text-align: justify;">Ansonsten macht man auch am ersten Tag einen Ausflug nach IKEA :)<br />
Das Problem wenn man mit Auto kommt, ist, dass die Sachen dann auch wieder zurück müssen. Es ist natürlich aber auch ganz praktisch wenn man ein Auto zu Verfügung hat, um einige Ausflüge zu unternehmen. Mich hatte damals mein Freund gebracht, ist paar Tage bei mir geblieben, konnte sich einen Eindruck machen und hat mich zum Ende wieder abgeholt. So fiel der Abschied von Norwegen nicht all zu schwer, da ich gleich eine Schulter zum Anlehnen hatte.</p>
<p style="text-align: justify;">Als wir angekommen sind, wurden wir von den ESN Buddies abgeholt und zu unseren jeweiligen Unterkünften gebracht. Am Tag danach haben wir uns alle aus dem Wohnheim unten getroffen und sind mit einigen Buddies zu der Hochschule gegangen. So wurde uns damals im Schnee der Weg gezeigt.</p>
<p><strong><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="/wordpress/wp-content/uploads/2012/Nor3.jpg" alt="" width="299" height="224" />Unterkunft und Infrastruktur (Bibliothek, Rechenzentrum)</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe in Kristian IV&#8217;s Gate gewohnt. Ich fand es super. Alle Räume waren groß genug. Es ist direkt in der Stadt, dafür brauch man zur Uni im Winter fast eine halbe Stunde, im Frühling ging das dann schneller.<br />
Ich fand das gehen nicht besonders nervig, denn die Landschaft ist jeden Tag wieder umwerfend gewesen und meist muss man auch gar nicht alleine gehen oder man besorgt sich ein Fahrrad ;)</p>
<p style="text-align: justify;">Die anderen Wohnheime waren auch ganz gut. Da Kongsgård Allé und St. Olavsvei dicht bei einander liegen, wird auch oft da Party gemacht. St. Olavsvei hat einen schönen Garten wo wir ein BBQ gemacht haben, aber auch Kristian IV&#8217;s gate hat einen großen Balkon, wo alle rauf können. Als es wärmer wurde, haben wir dort immer alle von ERASMUS zusammen Mittag gegessen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="/wordpress/wp-content/uploads/2012/Nor5.jpg" alt="" width="171" height="272" />Wir hatten die Tradition jeden Sonntag zusammen zu kochen/essen. Zum Ende hin, gab es öfter auch einen Kuchen auf dem Balkon. Es war wirklich wundervoll. Die Leute waren so lieb, aber wirklich alle!!!</p>
<p style="text-align: justify;">In der Uni gab es eine sehr große Bibliothek und ganz viele Rechner. Man konnte durch ein WLAN auch kostenlos in der Uni mit seinem Rechner surfen. Man konnte sich auch diverse DVD&#8217;s und Projektoren ausleihen ohne etwas dafür zu bezahlen. In der Stadt gibt es auch eine Bibliothek, aber die musste ich nicht nutzen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Studienveranstaltungen; Studien- bzw. Praktikumsschwerpunkt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Man hatte fand ich eine gute Auswahl. Gerade weil man auch paar Kurse von anderen Gebieten belegen konnte. Am Besten vorher schon mit deinem Betreuer besprechen, ob er mit den Kursen einverstanden ist und dann ist der Rest kein Problem.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Gute ist, dass man nur 3 Kurse belegen muss, da jeder Kurs um die 10ECTS points bringt. Dadurch sind die Kurse aber auch sehr anspruchsvoll mit mehreren Gruppenarbeiten. Aber das hat echt sehr gut geklappt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Professoren konnte ich wirklich sehr gut verstehen, obwohl es in Englisch war ;)<br />
Sicherlich gab es das ein oder andere Wort was ich nicht verstanden habe, aber es gab immer liebe Nachbarn die es mir umschrieben haben und dann wusste ich was gemeint war :)</p>
<p style="text-align: justify;">Business English wurde angeboten, aber hier nicht anerkannt, dass habe ich für mich gemacht um noch fitter in Englisch zu werden, auch die Klausur habe ich mitgeschrieben um mich selbst zu prüfen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="/wordpress/wp-content/uploads/2012/Nor6.jpg" alt="" width="299" height="225" />Die Norweger sind ziemlich streng was Fristen betrifft. Man musste sich ungefähr einen Monat nach Beginn für all seine Prüfungen anmelden. Hier ist das wichtige, dass man sich rechtzeitig anmeldet-für alle Fächer die einen interessieren, selbst wenn man sie später nicht schreibt. Abmelden konnte man sich bis einigen Wochen vor der Prüfung, bloß anmelden nicht mehr nach den besagten Tag.</p>
<p style="text-align: justify;">Da ich selbst auch noch nicht genau wusste, welche Fächer nun die Besten sind, habe ich erst alle angegeben und später dann gelöscht.</p>
<p><strong>Akademische Anerkennung / ECTS</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dazu habe ich ja einiges schon im Vortext geschrieben. Man bekommt in den meisten Fächern 10ECTS so dass man nur 3 Fächer belegen muss um seine 30ECTS voll zu bekommen.<br />
Sobald dein Learning Agreement abgesegnet ist, gibt es keine Probleme.<br />
Sich nur auf 3 Fächer zu konzentrieren hat echt seine Vorteile, man hat Zeit und kann sich direkt darauf vorbereiten und durch die Aufgaben wird man noch mehr verbunden mit dem Fach.<br />
<strong><br />
Sprachliche Entwicklung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich muss sagen die hat sich echt gut verbessert. Man muss wirklich keine Angst davor haben ins Ausland zu gehen, denn man kann nur besser werden. Ich hatte leider mein FCE nicht bestanden, aber für Norwegen war das nicht wichtig. Dort habe ich den Kurs Business English belegt, der nochmal wie ein Sprachkurs ist und diesen habe ich bestanden, was mir deutlich zeigt, dass ich mich verbessert habe.<br />
Und man ist nie allein, sicherlich gibt es einige die besser sprechen können, aber Übung macht den Meister und nur das Sprechen oder Zuhören verbessert einen. Es gibt aber auch ERASMUS Englisch :)<br />
mit Händen und Füßen und „You know what I mean&#8230;“ you describe it and the others understands it ^^<br />
war schon echt sehr schön!!!</p>
<p><strong>Finanzielle Situation / Einkommensquellen, Höhe der monatlichen Kosten, Gebühren an<br />
der Hochschule</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe Auslandsbafög bekommen, das Gute an Norwegen ist, dass sich das Studentenwerk Kiel darum kümmert. Mit meiner Sachbearbeiterin ging das ganz reibungslos. Desweiteren hab ich noch Kindergeld bekommen, Unterstützung von ERASMUS und einen Zuschuss von meiner Omi. Das hat mir ausgereicht. Die Zimmer kosten alle etwas unterschiedlich, aber nicht doll. Ich musste 2500NOK zahlen, wo Strom und Wasser schon inbegriffen sind und dazu kamen noch 175NOK für Internet. Wenn ihr ein Kabel habt, nehmt es mit, denn das Internet kommt aus der Dose/Wand.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ihr euch eine Bank aussucht, fragt gleich nach Auslandsüberweisungen, ob ihr auch in anderen Währung überweisen könnt, ohne das ihr die Gebühren zahlen müsst. Bzw. versuch alles auf einmal zu zahlen für die Monate. Alles aufsummieren, und überweisen-keine unnötigen Gebühren. Du wirst bei der SIA ein Konto haben, womit sie sehen können ob du bezahlt hast oder nicht, wenn etwas übrig sein sollte, bekommst du es zurück. Wenn du Glück hast, wirst du einen Norweger kennenlernen, der es dir überweist, dann gibst du es ihm Cash. Aber das kannst du ja machen wie du willst.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Thema Verpflegung. Natürlich ist Norwegen teurer gerade was Lebensmittel angeht, besonders wer Milch mag ;) 14NOK pro Packung. Aber was soll&#8217; s. Ich habe trotzdem sehr darauf geachtet was ich kaufe und was ich mir zu essen mache. Es gibt aber auch viel Sachen mit denen du dir ein günstiges Mittagessen machen kannst. Auch wenn Obst und Gemüse auch teurer ist als hier, kauft es trotzdem mal, denn ihr braucht die Vitamine! Durch unser Sunday Lunch haben wir immer alles geteilt und dann immer mal was außergewöhnliches gegessen, und das ging auch immer vom Preis. Fleisch und Käse sind teuer. Man entwickelt ein Bewusstsein fürs Essen und isst nicht so verschwenderisch. Ich fand es nicht so schlimm. Ich merk gerade nach meinen Aufenthalt, wie gern ich hier einkaufe und wie viel ich bekomme, aber umso gerne esse ich es auch und muss es wieder kaufen&#8230; und dann ist es auch nicht mehr so preiswert bzw. ist das Geld auch ziemlich schnell weg. Nachdem mir das aufgefallen ist, achte ich wieder darauf.</p>
<p style="text-align: justify;">An der Hochschule muss man nur seine Karte aufladen, wenn man etwas drucken will. Netter Weise ist zu Beginn auf deiner Studienkarte 50NOK drauf. Eine SW Kopie kostet 0,36NOK und in Farbe 2NOK.<br />
Da die Bücher allerdings sehr teuer sind, und man nicht alle Bücher in der Bibliothek ausleihen kann, ist ein kleiner Tipp sie zu kopieren. Sieht man nicht gern, aber das muss man wirklich nicht ausgeben. Es gibt auch Bücher wo es sich evtl. lohnt sie zu kaufen, aber das kopieren war schon eine gute Idee :)</p>
<p><strong><img class="alignnone" style="margin: 5px;" src="/wordpress/wp-content/uploads/2012/Nor2.jpg" alt="" width="224" height="336" />Persönliche Erfahrungen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Auslandssemester zu machen war das Beste was ich machen konnte. Es hat viel Spaß gebracht und hat mich in meiner Person bestärkt. Es ist schon ein tolles Gefühl, wenn man weiß das man etwas alleine schafft, weg von zu Hause. Ich studiere zwar auch nicht in meiner Heimatstadt und hab somit schon angefangen Verantwortung zu übernehmen, aber das in einem fremden Land ist schon etwas anderes. Skype ist natürlich eine echt gute Kommunikationsmöglichkeit nach Hause, welche ich auch genutzt habe. Allerdings sollte man sich gerade auf die anderen Studenten konzentrieren, ansonsten kommt man aus den englisch sprechen etwas raus. Hab ich auch einige Male gemerkt. Aber das reinkommen ist nicht schwer.<br />
Gerade als Student wird einem diese Chance geboten und man bekommt echt gut Unterstützung, dann sollte man diese Chance wahrnehmen und annehmen und es einfach tun :) wann macht man es sonst?<br />
Ich kann nur sagen es war einfach unvergesslich und nur weiterzuempfehlen!</p>
<p><strong>Sonstiges, Ratschläge</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Spart schon mal ein wenig, denn in Norwegen gibt es viel zu sehen und das kostet natürlich. Die Kosten gehen aber wirklich, gerade wenn man mit mehreren zusammen fährt. Es gibt die NSB Bahn http://www.nsb.no/ wo man günstig ein Ticket bekommt. Eine Fahrt egal wohin, kann dann auch mal nur 199NOK kosten. Fliegen am Besten mit Norwegian https://www.norwegian.com/ oder RyanAir http://www.ryanair.com/de , aber auch die Busse können gute Preise haben, da muss man aber wirklich ganz fix sein. https://lavprisekspressen.no/</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Ausflug gerade wenn man im Winter in Norwegen sein sollte, ist in den Norden damit man die Northern Lights sieht. Sicherlich ist das Glückssache, aber man hat schon gute Chancen. Viele sind nach Tromsø oder auf die Lafoten, denn wenn man bis zur letzten Station von der NSB Bahn fährt &#8211; Bodø  muss man nur mit einer Fähre zu den Lafoten rüber. Die Landschaft ist schon die Reise wert. Allerdings wenn man durch fahren sollte, sind das ein ganzer Tag Bahnfahrt.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch Kjerag und Preikestolen sind sehr zu empfehlen, allerdings ist da gutes Schuhwerk wichtig-gutes Profil durch viele Steine. Leider war bei mir beim Kjerag noch Schnee, wodurch ich da nicht hin konnte, aber im Sommer natürlich gut möglich. Preikestolen wurde auch von ESN angeboten, was mit der großen Gruppe echt Spaß gemacht hat. Natürlich kann man da auch nur mit einzelnen hin.</p>
<p><strong>Bericht von:</strong> Jana Seegler</p>
<p><strong>Bilder von:</strong> Jana Seegler</p>
<p><strong>Kontakt: </strong>Jana.Seegler@gmx.net</p>
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		<title>Eintritt frei zur Studyworld</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 11:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carina Wegner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Potpourri]]></category>

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		<description><![CDATA[Was, wie und wo studieren? In Berlin findet am 11./12. Mai 2012 die Studyworld, eine Internationale Hochschulmesse zu den Themen Bachelor- und Masterstudiengänge und Praktikum im Ausland statt. Experten u. a. von Hochschulen, aus dem akademischen (Weiter-)Bildungsbereich, von Wissenschafts- und Austauschorganisationen, von Informations- und Beratungsdiensten informieren rund um Studium und Karriere. 170 Aussteller aus 25 Ländern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was, wie und wo studieren? In Berlin findet am 11./12. Mai 2012 die <a href="http://www.studyworld2012.com/index.php">Studyworld</a>, eine Internationale Hochschulmesse zu den Themen Bachelor- und Masterstudiengänge und Praktikum im Ausland statt. Experten u. a. von Hochschulen, aus dem akademischen (Weiter-)Bildungsbereich, von Wissenschafts- und Austauschorganisationen, von Informations- und Beratungsdiensten informieren rund um Studium und Karriere. 170 Aussteller aus 25 Ländern wollen Dich für ihr Angebot begeistern.</p>
<p>Bist Du dabei? Hol Dir Deine Karte für freien Eintritt!* Schreib schnell an <a href="mailto:Carina.Wegner@fh-kiel.de">Carina.Wegner@fh-kiel.de</a>!</p>
<p>*So lange der Vorrat reicht</p>
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		<title>Application bis Zertifikat – Jobsuche im Ausland</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 17:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carina Wegner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem Studium (noch einmal) ins Ausland – aber wie?
Mit „Career Abroad“ wurde mit Unterstützung des Europäischen Lifelong Learning Programmes ein Portal geschaffen, um Jobsuchern auf dem Weg ins Ausland kompetent zur Seite zu stehen. Partner aus Staat, Wirtschaft und Wissenschaft aus fünf verschiedenen Ländern haben dieses Projekt unterstützt, hier findest Du viele Informationen zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach dem Studium (noch einmal) ins Ausland – aber wie?</strong></p>
<p>Mit „<a href="http://careerabroad.info/">Career Abroad</a>“ wurde mit Unterstützung des Europäischen Lifelong Learning Programmes ein Portal geschaffen, um Jobsuchern auf dem Weg ins Ausland kompetent zur Seite zu stehen. Partner aus Staat, Wirtschaft und Wissenschaft aus fünf verschiedenen Ländern haben dieses Projekt unterstützt, hier findest Du viele Informationen zum Thema und kannst Dich direkt an professionelle Karriereberater wenden.</p>
<p><a href="http://careerabroad.info/">Hier</a> geht es zu Career Abroad.</p>
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		<title>Tunak Tunak – Mit Aiesec ins Auslandspraktikum</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 16:27:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carina Wegner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Potpourri]]></category>

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		<description><![CDATA[Hast Du Lust, nicht nur ein Praktikum zu machen, sondern auch ein Abenteuer zu erleben? Unsere Non-Profit-Organisation AIESEC – von Studenten für Studenten &#8211; bietet Dir dazu vielfältige Möglichkeiten. Nutz die Chance und erleb ein Praktikum besonderer Art in 110 Ländern dieser Welt. Überlass uns die Rundumorganisation und tob Dich in der riesigen Datenbank voller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hast Du Lust, nicht nur ein Praktikum zu machen, sondern auch ein Abenteuer zu erleben? Unsere Non-Profit-Organisation AIESEC – von Studenten für Studenten &#8211; bietet Dir dazu vielfältige Möglichkeiten. Nutz die Chance und erleb ein Praktikum besonderer Art in 110 Ländern dieser Welt. Überlass uns die Rundumorganisation und tob Dich in der riesigen Datenbank voller Praktikumsstellen aus. Wir schicken dich ans Meer, in Regenwälder, in die Savanne und in die Wüste und betreuen Dich in Kiel und vor Ort! Melde Dich bei <a href="mailto:vpogx.kiel@aiesec.de" target="_blank">vpogx.kiel@aiesec.de</a> oder registrier Dich auf unserer Website für ein unverbindliches Infogespräch (<a href="http://www.aiesec.de/kiel" target="_blank">www.aiesec.de/kiel</a>). Wir freuen uns auf Dich!</p>
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		<title>Auslandspraktikum &#8211; go out!-Expertenchat</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 13:43:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carina Wegner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Potpourri]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Folgenden eine Wiedergabe des go out!-Expertenchats vom 22. März 2012 zum Thema &#8220;Wie finde ich ein Auslandspraktikum?&#8221; mit den Experten Dr. Wolfgang Kreft und Ruth Plümer.

&#8230;
Moderator: So, es ist jetzt 14 Uhr. Hier im Chat begrüße ich jetzt, Dr. Wolfgang Kreft und Ruth Plümer. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Folgenden eine Wiedergabe des go out!-Expertenchats vom 22. März 2012 zum Thema &#8220;Wie finde ich ein Auslandspraktikum?&#8221; mit den Experten Dr. Wolfgang Kreft und Ruth Plümer.</p>
<p><strong><br />
</strong>&#8230;<strong><br />
</strong><strong>Moderator</strong>: So, es ist jetzt 14 Uhr. Hier im Chat begrüße ich jetzt, Dr. Wolfgang Kreft und Ruth Plümer. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen und die Fragen unserer Chatterinnen und Chatter beantworten.Gleich die erste Frage an unsere Gäste: Wie sieht es aus, wollen wir starten?<strong><br />
</strong><strong><br />
</strong>Ruth Plümer<strong>: ja, es kann losgehen.</strong>Dr. Wolfgang Kreft<strong>: ja, okay</strong>: Vor dem Chat hattet ihr bereits die Möglichkeit, Fragen zu stellen und zu bewerten. Hier die TOP 1 Frage aus dem Pre-Chat:</p>
<p>Moderator</p>
<p><strong>Doro</strong>:<strong> </strong>Wie finde ich ein vergütetes Auslandspraktikum? Über Organisationen ist das, nach meinen Recherchen, immer unbezahlt!?! Danke!</p>
<p><strong>Ruth Plümer:</strong> Der DAAD bietet innerhalb von zwei Programmen eine zumindest teilweise Finanzierung von Praktika an: &#8230;<br />
Es gibt ein Programm, in dem Fahrtkostenzuschüsse angeboten werden sowie das Programm &#8220;Kurzstipendien für Praktika&#8221;. Außerdem gibt es für Studierende an deutschen Hochschulen die Möglichkeit, sich im Rahmen des Programms &#8220;Promos&#8221; für eine Praktikafinanzierung zu bewerben.</p>
<p><strong>Dr. Wolfgang Kreft:</strong> Es lohnt sich außerdem, bei der GIZ nachzuschauen</p>
<p><strong>Moderator</strong>: und die Top 2 &#8211; Frage:</p>
<p><strong>Julius:</strong> Wie bewerbe ich mich am besten &#8220;initiativ&#8221; auf ein Praktikum? Kontaktperson per E-mail anschreiben? Anrufen? Erstmal anfragen ob generell ein Praktikum möglich ist oder direkt mit Lebenslauf?</p>
<p><strong>Dr. Wolfgang Kreft:</strong> Verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick übers Ihnernet. Schicken Sie keine Massenmail rsaus. Die landen in der Tonne&#8230;<br />
Auf alle Fälle ist ein letter of intent wichtig, mit dem Sie darlegen können&#8230;<br />
was das Unternehmen davon hat, Sie als Praktikanten einzustellen, was Sie einbringen können usw&#8230;.<br />
Sie sollten anshcließend gezielt Untgernehmen anmailen, möglicherweise finden Sie in den Geschäftsberichten der Unternehmen auch Hinweise auf Abtielunggen, Ansprechpartner usw</p>
<p><strong>Moderator</strong>: &#8230;und die Top 3-Frage:</p>
<p><strong>Saskia T.:</strong> Ich möchte im Sommer 2013 ein medienbezogenes Praktikum in NYC machen. Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es, vorallem in Bezug auf Unterkunft?</p>
<p><strong>Dr. Wolfgang Kreft:</strong> Direkte medienbezogene Untertüzung gibt es nicht&#8230;<br />
Die Steuben Schurz Gesellschaft fördert PraKTIKA IN DEN usa<br />
Wenn Sie katholisch siond, gibt es die Möglichkeit bei der KNA anzufragen. &#8230;<br />
Hinweise auf Förderungsmöglichkeiten auf de DAAD Website &#8220;Förderungsmöglichkeuiten für Praktika&#8221; &#8230;<br />
Speziell für Unttrekrünfte gibt es nichts.</p>
<p><strong>Moderator</strong>: und eine aktuelle Frage aus dem Chat zum Thema Praktikumssuche:</p>
<p><strong>T. Altemark:</strong> Wie früh sollte man sich Bewerben auf einen Praktikumsplatz?</p>
<p><strong>Ruth Plümer:</strong> Wenn Sie sich um ein DAAD-gefördertes Praktikum bewerben möchten, müssen die Unterlagen mindestens zwei Monate vor Praktikumsbeginn beim DAAD vorliegen.</p>
<p><strong>Sharukh:</strong> Welche Möglichkeiten gibt es ein Auslandspraktikum in Verbindung mit einer praktischen Bachelor-/ Abschlussarbeit zu finden?</p>
<p><strong>Ruth Plümer:</strong> Das Programm &#8220;Promos&#8221;, das direkt über die deutschen Hochschulen abgewickelt wird, bietet die Möglichkeit,<br />
sich für ein Stipendium für Abschlussarabeiten oder auch für ein Praktikum zu bewerben. Der DAAD direkt bietet leider keine Stipendien mehr für Abschlussarbweiten an.<br />
Möglicherweise sollte auch geprüft werden, ob eine Förderung im Programm &#8220;Kombinierte Studien- und<br />
Prasissemester (DAAD) möglich ist. Infos hierzu auf unserer Stipendiendatenbank.</p>
<p><strong>Moderator</strong>: und eine weitere Frage aus dem Chat:</p>
<p><strong>Julius:</strong> Wie kann ich meine Chancen verbessern um ein Stipendium über PROMOS zu erhalten?</p>
<p><strong>Ruth Plümer:</strong> Ich gehe davon aus, dass die Hochschulen ähnliche Auswahlkriterien wie der DAAD anwenden: Dies sind in erster Linie gute Noten, zügiges Studium gute Beurteilungen, gute Sprachkenntnisse des Gastlandes, und vor allem eine gute Begründung für den geplanten Auslandsaufenthalt.</p>
<p><strong>Moderator</strong>: und eine aktuelle Nachfrage zum Thema Bewerbung:</p>
<p><strong>spookit:</strong> Wie sieht es aus mit Vorstellungsgesprächen? Können die dann per Telefon oder anders abgewickelt werden oder ist Anwesenheit im Ausland nötig?</p>
<p><strong>Dr. Wolfgang Kreft:</strong> Es gibt häufig Telefonische Interviews &#8211; allerdings sollte man auch darauf gefasst sein&#8230;<br />
dass das ganze dann in der Fremdsprache abgeht&#8230;<br />
Insofern sollte man auch mit dem Fachvokabular vertraut sein</p>
<p><strong>Moderator</strong>: Hier eine Nachfrage:</p>
<p><strong>T. Altemark:</strong> Zum Thema `Wann bewerben´: Meine Frage zielte eher darauf ob Sie sagen können, wie früh man sich bei den Firmen bewerben soll, mal abgesehen von den Fördermöglichkeiten</p>
<p><strong>Dr. Wolfgang Kreft:</strong> Es kann sehr untershiedlich sein. Unternehmen, die gerade Praktikanten suchen, machen es sicherlich schneller&#8230;<br />
Auf alle Fäälle sollte man frühzeitig damit beginnen, die rEcherche nach untgernehmen aufzunehmen.</p>
<p><strong>Mira: </strong>Vermittlungsagenturen sind extrem teuer. Lohnt es sich trotzdem, diese in Anspruch zu nehmen (Betreuung etc)? Wie kann ich alternativ/alleine eine Stelle in Indonesien od Neuseeland finden?</p>
<p><strong>Dr. Wolfgang Kreft:</strong> Bei der Suche ist es zum Teil nicht das Problem. dA kann man sich sicherlich auch selbst auf den Weg machen. Schwierig ist für einige, die Visabeschaffung zu organisieren. Da lohnt es sich zumindest, den Aufwand und die Kosten zu vergleichen, wenn man es selbst macht.</p>
<p><strong>Moderator</strong>: Hier kommt eine aktuelle Frage aus dem Chat:</p>
<p><strong>Malvina:</strong> ich möchte ein Praktikm im Bereich BWL absolvieren: Wie beginne ich meine Suche?Internetrecherche scheint so aussichtslos.</p>
<p><strong>Ruth Plümer:</strong> Warum erscheint Ihnen die Internetsuche aussichtslos?</p>
<p><strong>yap:</strong> Meine Frage ist, welche gute offizielle &#8220;Praktikantenplattformen&#8221; es gibt, die Praktika von seriösen Unternehmen vermitteln? Ich meine professionelle und gut gefütterte Plattformen wie etwa Paktikum.info.</p>
<p><strong>Dr. Wolfgang Kreft:</strong> Es gibt für Organistionen, die Praktika vermitteln, keine Zertifizierung, so dass&#8230;<br />
es schwierig ist, hier allgmeine Kritereien aufzustellen. Der DAAD hat einen QualitätsCheck erarbeitet, m,it dem Sie selbst testen könnejn, ob die Organisation&#8230;<br />
an die Sie sich wenden, bestimmte Voraussetzungen erfüllt. Download&#8230;<br />
auf der Seite des DAAD</p>
<p><strong>florian:</strong> Auch zum Thema Vermittlungsagenturen: Wie seriös kann man das Angebot einschätzen? Diese werben damit sogar 18 Jährige zu vermitteln. Kann bei so einem Angebot ein sinnvolles Praktikum angeboten werden?</p>
<p><strong>Ruth Plümer:</strong> Bitte in den Qualitätscheck hineinschauen und dessen Kriterien beachten.</p>
<p><strong>Dr. Wolfgang Kreft:</strong> Wir haben mit anderen Organsiationen die fRage der Qualität von Vermittlungsorganisationen besprochen. Das Resultat war dieser QualitätsCheck, der hilft, eine Selbsteinschätzung zu erhalten.</p>
<p><strong>Moderator</strong>: und eine Rückfrage einer Userin:</p>
<p><strong>Malvina: </strong>Mir erscheint die Suche aussichtslos, weil ich nur weiß, dass ich mein Praktikum im englischsprachigem Ausland absolvieren möchte und dass es BWL bezogen sein soll. Ich kann ja nicht an jedes Unternehmen in GB eine Bewerbung schicken.</p>
<p><strong>Dr. Wolfgang Kreft:</strong> Versuchen Sie es doch erst einmal mit einem Dutzend Unternehmen in England. Aderessen können Sie z.B. über die Internationale Handelskammer erhalten. Oder Sie suchen über das Netzt ein paar heraus, die Sie beosnders intgeressieren.</p>
<p><strong>momo:</strong> Ist es leichter ein Auslandspraktikum bei einem großen Unternehmen zu finden oder einem kleinen? Mir geht es vor allm um kürzere Praktika (2-3 Monate)</p>
<p><strong>Dr. Wolfgang Kreft:</strong> Versuchen Sie es doch erst einmal bei einigen internaTIONAL AUFGESTELLTEN fIRMEN in Deutschland. Was die ausländischen Firmen betrifft, kann man es nicht generell beantworten.</p>
<p><strong>Annika:</strong> Gibt es Informationen (Datenbank) über Unternehmen im Ausland, die schonmal bereiht waren einen deutschen Studenten für ein Praxissemester einzustellen? Das würde die Suche um einiges erleichtern.</p>
<p><strong>Ruth Plümer:</strong> So etwas ist uns leider nicht bekannt.</p>
<p><strong>Andre:</strong> Visa: was braucht man und wie lange dauert es bis man es hat? Und wie sieht es speziel mit Japan und wie mit China aus? (Auslandspraktika werden nicht generell Vergütet &#8211; Unternehmens-/Landabhängig</p>
<p><strong>Ruth Plümer:</strong> Generell müssten Sie sich wegen der Visaerteilung an die Botschaften oder Konsulate der jeweiligen Länder in Deutschland wenden.</p>
<p><strong>Juliane:</strong> Wie bzw. wo erfahre ich, wann das Kontingent für Visa in meinem Wunschland &#8220;aufgebraucht&#8221; ist? Gibt es eine Möglichkeit, ohne ein Visum ein Auslandspraktikum zu absolvieren? Danke, Juliane</p>
<p><strong>Ruth Plümer:</strong> Wir raten dringend davon ab ein Praktikum ohne ein entsprechendes Visum anzutreten.</p>
<p><strong>Moderator</strong>: und hier kommen Fragen zum Thema Finanzierung:</p>
<p><strong>Julia:</strong> Falls das gefundene Auslandspraktikum nicht/nur geringfügig vergütet wird,welche Möglichkeiten für zusätzliche finanzielle Unterstützung gibt es?Vor allem:gibt es auch welche ohne Vorlauf,kurzfristige</p>
<p><strong>Ruth Plümer:</strong> Wenn das Praktikum im Rahmen eines Studiums absolviert werden soll, &#8230;<br />
gibt es u. a. die Möglichkeiten, die ich bereits genannt habe. Außerdem gibt es noch Praktikaförderung über das &#8220;Erasmus-Programm&#8221;, wodurch Praktika innerhalb der europäischen Union gefördert werden. Die GIZ ist eine weitere Möglichkeit.</p>
<p><strong>Dr. Wolfgang Kreft:</strong> Es gibt eine Übricht auf der Website des DAAD: Förderungsmöglichkeiten für Praktika</p>
<p><strong>Müller321:</strong> Können Sie Beispiele für finanzielle Fördermöglichkeiten Speziell im Bereich China geben? Beispielsweise verschiedene Stipendien- oder Zuschussmöglichkeiten?</p>
<p><strong>Ruth Plümer:</strong> Es gibt die gleichen Möglichkeiten, wie für die anderen Länder auch. Es lohnt sich auch, bei der Robert-Bosch-Stiftung nachzusehen.</p>
<p><strong>florian:</strong> Gibt es außer der GIZ auch noch andere Fördermöglichkeiten für finanzielle Unterstützung von BachelorABSOLVENTEN</p>
<p><strong>Ruth Plümer:</strong> Der DAAD kann nur Praktika fördern, die innerhalb eines Studiengangs durchgeführt werden. Absolventen können leider nicht gefördert werden. Wie es bei anderen Organisationen aussieht, kann ich leider nicht sagen.<br />
Für Absolventen gibt es die gleichen Möglichkeiten wie für sonstige Arbeitnehmer</p>
<p><strong>LCH:</strong> Praktikum in Internat. Orgas: Problem ist, dass UNO &amp; dergleichen generell nicht vergüten; wo gibt es bezahlte Praktika in internationalen Organistaionen/Institutionen?(also nicht Privatwirtschaft)?</p>
<p><strong>Ruth Plümer:</strong> Die gibt es beim DAAD im Rahmen des Programms &#8220;Kurzstipendien für Praktika&#8221;. Nähere Informationen auf unserer Homepage unter &#8220;Download&#8221;.<br />
Dort finden Sie auch eine Liste mit allen internationalen Organisationen, bei denen Praktika gefördert werden können.</p>
<p><strong>Dr. Wolfgang Kreft:</strong> Es gibt noch Robet-Schuman-Praktzika füpr Einrichtungen der EU</p>
<p><strong>peter:</strong> gibt es spezielle unterstützung für freiwilligen arbeit? (caritative einrichtungen?)</p>
<p><strong>Dr. Wolfgang Kreft:</strong> Freiwilliges Ökologisches Jahr<br />
Freiwilliges Soziales Jahr<br />
Weltwärts</p>
<p><strong>Christian:</strong> Studien-Begleitendes Auslandspraktikum: Wird Inlandsbafög weitergezahlt oder muss ein Auslandsbefög beantragt werden?</p>
<p><strong>Ruth Plümer:</strong> Hierfür müssen Sie sich an das Bafög-Amt wenden. Meines Wissens kann auf jeden Fall Auslandsbafög beantragt werden.</p>
<p><strong>Sascha:</strong> Hi, ich möchte mich beim DAAD um ein Kurzzeitstipendium für Auslandspraktika im Konsulat des Auswärtigen Amts in New York bewerben. Ich studiere in den Niederlanden, kann ich mich bewerben?</p>
<p><strong>Ruth Plümer:</strong> Eine Bewerbung ist leider nur möglich für Studierende in Bachelor- oder Masterstudiengängen, die an einer deutschen Hochschule eingeschrieben sind.</p>
<p><strong>florian: </strong>Frage: Bachelorabsolventenunterstützung&#8230;..Und falls man einen Platz für den Master hat, jedoch zum Förderungszeitpunkt noch nicht immatrikuliert ist?</p>
<p><strong>Ruth Plümer:</strong> Es müsste unter Umständen nachgefragt werden, ob eine Bewerbung möglich wäre, wenn die Hochschule bescheinigt, dass ein Masterstudium bevorsteht und dies mehr oder weniger übergangslos nach dem Bachelorstudium passiert.</p>
<p><strong>Major: </strong>wenn man den Höchsatz Bfög bekommt, ist es dann trotzdessen möglich zusätzliche Fördermittel/Stipendien zu erhalten ???</p>
<p><strong>Ruth Plümer:</strong> Ja, das ist möglich. Zumindest vom DAAD aus<strong>.<br />
</strong><br />
<strong>Geo1310:</strong> Wie sieht es denn mit der Anerkennung des Praktikums für mein Studium aus?</p>
<p><strong>Ruth Plümer:</strong> Sie müssen sich an Ihre Hochschule wenden und sich dort bescheinigen lassen, dass das geplante Praktikum für Ihr Studium anerkannt wird.</p>
<p><strong>Mira:</strong> Gibt es Fördermöglichkeiten für Auslandspraktika, die erst NACH dem abgeschlossenem Studium absolviert werden?</p>
<p><strong>Ruth Plümer:</strong> Beim DAAD leider nicht, eventuell bei der GIZ.</p>
<p><strong>florian: </strong>welche fördermöglichkeiten bestehen für südamerika? reichen diese aus um ein unbezahltes praktikum zu absolvieren?(flug, lebenshaltungskosten abgedeckt?) gibt es fördermöglichkeiten für sprachkurse?</p>
<p><strong>Ruth Plümer:</strong> Sprachkurse können bei Studierenden an deutschen Hochschulen im Rahmen des Programms &#8220;Promos&#8221; gefördert<br />
werden. Bitte beim jeweiligen Akademischen Auslandsamt oder International Office nachfragen.<br />
Das wissen wir leider nicht.</p>
<p><strong>Maxi:</strong> Wann genau startet die nächste Work &amp; Travel-Arbeitsvisa-Vergabe für Studenten, die 1/2 Jahr nach Kanada wollen?</p>
<p><strong>Ruth Plümer:</strong> Das wissen wir leider nicht.</p>
<p><strong>Fazle:</strong> Gibt&#8217;s für d. ausländische Studierende auch d. möglichkeit ein Stipandium für Auslandpraktikum entweder in d. Schweiz o. in Kanada? Werden d. kosten von d. Firma Übernommen? Wie finde ich eine Stelle?</p>
<p><strong>Ruth Plümer:</strong> Wenn sie in Deutschland studieren, eventuell über Promos oder Erasmus. Bitte bei der Hochschule nach den genauen Voraussetzungen fragen.</p>
<p><strong>Moritz:</strong> 2 Monate Praktikum in Washington D.C. im September/Oktober 2012. Was sind Finanzierungsmöglichkeiten?</p>
<p><strong>Ruth Plümer:</strong> Das kommt darauf an, ob es sich einen Studierenden handelt oder nicht und darauf, wo genau er das Praktikum machen möchte.</p>
<p><strong>Moderator</strong>: So, die Chat-Zeit ist auch schon fast zu Ende: Wollen sie noch ein kurzes Schlusswort an die User richten?</p>
<p><strong>Ruth Plümer:</strong> Wir empfehlen allen Interessenten die Broschüre &#8220;Wege ins Auslandspraktikum&#8221;, die u. a. beim DAAD erhältlich ist sowie die Homepage des DAAD zu den Stichworten &#8220;Fahrtkostenzuschüsse&#8221; und &#8220;Kurzstipendien für Praktika&#8221;.</p>
<p><strong>Dr. Wolfgang Kreft:</strong> Es gibt auf der DAAD Website außerdem eine Möglichkeit des Downloads von &#8220;Förderungsmöglichkeiten für Auslandspraktika&#8230;<br />
zu finden unter INFORMATIONWEN für Deutsche; Publikationen</p>
<p><strong>Moderator</strong>: Das waren 60 Minuten go-out-Expertenchat. Vielen Dank an die User für die vielen Fragen, die wir aus Zeitgründen leider nicht alle beantworten konnten. Vielen Dank auch an Dr. Wolfgang Kreft und Ruth Plümer, dass Sie sich die Zeit für die User genommen haben. Das Transkript dieses Chats könnt ihr in Kürze auf dieser Seite nachlesen. Das Chat-Team wünscht allen noch einen schönen Tag.</p>
<p><strong>Quelle: <a href="http://www.go-out.de/de/20054/">http://www.go-out.de/de/20054/</a></strong></p>
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